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Apple erneut wegen illegaler Gewerkschaftsbekämpfung angeklagt

Zuletzt aktualisiert am 23. November 2023 von Marina Meier

Die National Labor Relations Board (NLRB) hat eine neue Beschwerde gegen Apple eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zum vierten Mal in illegaler Gewerkschaftsbekämpfung verwickelt zu sein.

Apples Geschichte der illegalen Gewerkschaftsbekämpfung

Die Gewerkschaftsbewegung unter Apple Store-Mitarbeitern hat zu mehreren Verurteilungen des Unternehmens wegen illegaler Gewerkschaftsbekämpfung geführt. Die Vorwürfe reichen von Anti-Gewerkschafts-Meetings bis hin zu gefälschten Gewerkschaften, Entlassungen von Gewerkschaftsaktivisten und zwingenden Verhören.

Bereits drei Fälle von illegalen Gewerkschaftsbekämpfungstaktiken wurden vom NLRB und einem Richter bestätigt. Zwei Mitglieder des Kongresses sehen ein wiederkehrendes Muster von Verstößen gegen Arbeitsgesetze seitens des Unternehmens.

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Apple Store-Gewerkschaftsmitglieder von Leistungen ausgeschlossen

Nachdem der Apple Store in Towson, Maryland, als erster weltweit gewerkschaftlich organisiert wurde, hat Apple offenbar Maßnahmen ergriffen, um die Gewerkschaftsbildung in anderen Geschäften zu verhindern. Vor der Abstimmung im Penn Square Store in Oklahoma City wurden neuen Leistungen für nicht-gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter in Maryland gewährt, während Gewerkschaftsmitglieder ausgeschlossen wurden.

Die NLRB untersucht nun die Rechtmäßigkeit von Apples Handeln. Die Beschwerde besagt, dass Apple die verbesserten Leistungen in Towson verweigerte, um andere Mitarbeiter von einer Gewerkschaftsbildung abzuschrecken.

Apple hat bis zum 5. Dezember Zeit, auf die Beschwerde zu antworten und die Anhörung ist für den 20. Februar 2024 angesetzt.

Fazit

Apple wird voraussichtlich argumentieren, dass nach der Gewerkschaftsbildung keine Änderungen ohne kollektive Verhandlungen vorgenommen werden können. Die Nichteinführung der Leistungen für Gewerkschaftsmitglieder könnte jedoch schwer zu rechtfertigen sein. Wiederholte Verstöße gegen Arbeitsgesetze schaden dem Ansehen des Unternehmens. Es bleibt zu hoffen, dass Apple in Zukunft auf eine kooperative Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern setzt, anstatt in öffentliche Konflikte zu geraten.

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Marina Meier

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