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WhatsApp führt mit dem neuen “Channels”-Feature den Twitter-Feed in der Messaging-App ein

Zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2023 von Marina Meier

Seit Elon Musk Twitter übernommen hat, haben viele Unternehmer und große Unternehmen versucht, eine tragfähige Alternative für diejenigen zu schaffen, die mit den von dem neuen Eigentümer des sozialen Netzwerks auferlegten Änderungen unzufrieden sind. Bluesky und Mastodon scheinen die besten Apps für Twitter-Nutzer zu sein, um umzusteigen, obwohl beide etwas Eingewöhnungszeit erfordern.

WhatsApp wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und obwohl die App nicht den Anspruch erhebt, Twitter zu ersetzen, übernimmt sie doch eines seiner wichtigsten Merkmale: den (berüchtigten) Feed. WhatsApp hat heute Channels angekündigt, ein neues Feature, das die Nutzer in einem neuen Tab namens “Updates” finden können.

In Channels können WhatsApp-Nutzer Statusmeldungen und Kanäle finden, denen sie folgen möchten, getrennt von ihren Chats. Um es den Nutzern leichter zu machen, Kanäle zu finden und ihre Channels-Liste zu füllen, hat WhatsApp ein durchsuchbares Verzeichnis erstellt, in dem sie ihre Hobbys, Sportteams, Updates von lokalen Behörden und vieles mehr finden können.

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Zusätzlich ist es möglich, einen Kanal über Einladungslinks in Chats, E-Mails oder sogar online zu erhalten. Als Administrator eines Kanals werden Ihre Telefonnummer und Profilfoto den Followern nicht angezeigt, so WhatsApp. Außerdem wird Ihre Telefonnummer als Kanalfollower nicht dem Administrator oder anderen Followern angezeigt.

Darüber hinaus kündigte WhatsApp an, dass es den Kanalverlauf nur für bis zu 30 Tage auf seinen Servern speichern wird, obwohl möglicherweise Möglichkeiten hinzugefügt werden, um Updates schneller von den Geräten der Follower verschwinden zu lassen. Darüber hinaus können Administratoren Screenshots und Weiterleitungen aus ihrem Kanal blockieren, wenn sie es für angemessen halten.

Das neue Channels-Feature wird zunächst in Kolumbien und Singapur verfügbar sein, aber in den kommenden Monaten auch in weiteren Ländern eingeführt, zusammen mit der Möglichkeit, einen Kanal zu erstellen.

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Marina Meier

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