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Apple bringt Samsung dazu, seine Samsung Pay-Strategie radikal zu überdenken

Samsung Pay wurde 2015 eingeführt und ist nun schon fast acht Jahre auf dem Markt. Im Laufe der Jahre hat Samsung Partnerschaften mit Dutzenden von Banken und Kartenanbietern weltweit geschlossen, um einfache mobile Zahlungen für Verbraucher zu ermöglichen. Allerdings hat das Unternehmen nach dem Start von Apple Pay in Südkorea seine Strategie in den letzten Monaten drastisch geändert.

Samsung plant Gebühren für Kartenunternehmen

Die südkoreanische Firma hat bisher nie Banken und Karten ausstellende Unternehmen für die Kompatibilität mit Samsung Pay in Rechnung gestellt. Im Gegensatz dazu berechnet Apple den Finanzinstituten Gebühren für die Kompatibilität mit Apple Pay. Nun wird auch Samsung anfangen, Gebühren für Samsung Pay von den Banken zu verlangen. Laut einem Bericht von Pulse News arbeitet Samsung jedoch an einer Marketingstrategie, die einen Teil der Gebühren, die es den Kartenunternehmen berechnet, zurückerstattet. Der Betrag kann je nach den Kartenzahlungen variieren.

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Diese neue Strategie ähnelt der Marketingunterstützung, die globale Zahlungsabwicklungsunternehmen wie MasterCard und Visa ihren Partnern anbieten. Die Gebührenstruktur muss noch von Samsung festgelegt werden und das Unternehmen wird wahrscheinlich einen variablen Preisansatz wählen. Bei der Preisgestaltung könnten Faktoren wie der Marktanteil des Kartenherausgebers und das Volumen der Zahlungen berücksichtigt werden.

Vertragsverlängerungen mit Kartenunternehmen enden

Samsung hat Berichten zufolge etwa 10 Kartenunternehmen darüber informiert, dass die automatische Verlängerung bisheriger Verträge endet. Dies bedeutet, dass das südkoreanische Unternehmen Verträge unter Berücksichtigung der Gebühren für die Nutzung von Samsung Pay erneuern wird. Wenn es eine Gebühr von 0,15% pro Zahlung wie Apple erhebt, müssten die Kartenunternehmen jährlich etwa 45,5 Millionen Euro an Gebühren zahlen. Es bleibt abzuwarten, wie viele Kartenunternehmen bei Samsung Pay bleiben werden, nachdem diese Änderungen vorgenommen wurden.

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Marina Meier

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