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Der nächste Smartphone-Hersteller muss den Verkauf in Deutschland einstellen

Zuletzt aktualisiert am 11. Juni 2023 von Marina Meier

Nach der Klage von Nokia haben führende chinesische Smartphone-Hersteller, darunter OPPO, OnePlus und Vivo, mit vielen Problemen auf dem deutschen Markt zu kämpfen. Obwohl Berichte bereits aufgedeckt hatten, dass OPPO und OnePlus die notwendigen Schritte zur Beilegung der Probleme mit Nokia unternehmen würden, waren die Unternehmen nicht erfolgreich und mussten ihre deutschen Online-Shops schließen. Nun hat das gleiche Schicksal auch Vivo ereilt, da das Unternehmen den Verkauf seiner Smartphones in Deutschland einstellt.

Die chinesischen Smartphone-Hersteller OPPO, OnePlus und Vivo wurden aufgrund der Verletzung von zwei Nokia Standard Essential Patents (SEPs) ohne ordnungsgemäße Lizenzierung verklagt, wodurch OPPO und OnePlus ihren Verkauf einstellen mussten.

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Spenser Blank, Kommunikationsdirektor von OnePlus, erklärte, dass sie den Marketing- und Verkauf ihrer Smartphones im Land nur aussetzen, bis die Probleme gelöst sind. Doch die Dinge haben bereits begonnen, sich zu ändern, denn nach OPPO und OnePlus wird auch Vivo gezwungen, den Verkauf in dem Land einzustellen.

Nokia hat sich sehr zögerlich gezeigt, eine Lizenz zu angemessenen und diskriminierungsfreien Bedingungen (Fair, Reasonable, and Non-Discriminatory, FRAND) anzubieten, was der Grund für den Rückzug des Unternehmens vom deutschen Markt ist.

Die offizielle deutsche Website von OPPO zeigt keine Smartphones mehr an, während OnePlus seine Smartphones nur noch ohne Kaufbutton auflistet und nur Audiogeräte zum Kauf anbietet. Die offizielle deutsche Website von Vivo zeigt nun lediglich den Hinweis, dass Vivo-Produkte derzeit nicht verfügbar sind, ohne jedoch eine Liste ihrer Produkte anzuzeigen.

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Für bestehende Smartphone-Besitzer der Marken OPPO, OnePlus und Vivo verlassen die Unternehmen ihre Kunden nicht vollständig, da sie ihren Smartphone-Nutzern weiterhin angemessene Software-Updates und Kundendienstleistungen anbieten werden.

 

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Marina Meier

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