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Apple stoppt erneut Werbung auf “X”

Zuletzt aktualisiert am 20. November 2023 von Jonas Hartmann

Laut Axios hat Apple zum zweiten Mal seit Elon Musk Twitter erworben hat, beschlossen, seine Werbung auf der Plattform “X” zu stoppen. Apple hat sich entschlossen keine Werbegelder mehr auf der Plattform X auszugeben. Dieser Entschluss kam nachdem Musk eine antisemitische Verschwörungstheorie unterstützte, die auf der Seite veröffentlicht wurde. 164 jüdische Rabbiner und Aktivisten forderten Unternehmen wie Apple, Google, Amazon und Disney auf, die Werbung auf “X” zu stoppen.

Apple, einer der wichtigsten Werbetreibenden auf “X”, wurde von IBM, Disney, Sony, Warner Bros. Discovery, Lionsgate und Paramount Global begleitet. Ein Bericht von Media Matters for America besagt, dass bestimmte Werbetreibende, darunter Apple, IBM, Amazon und Oracle, ihre Anzeigen auf “X” neben Beiträgen von weit rechts stehenden Abonnenten platziert hatten.

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Als Reaktion auf einen Beitrag auf “X”, der behauptete, jüdische Gemeinschaften unterstützten “dialektischen Hass gegen Weiße”, antwortete Musk: “[y]ou have said the actual truth” [Sie haben die tatsächliche Wahrheit gesagt]. Der Kommentar von Musk erhielt eine Rüge vom Weißen Haus. Der Sprecher des Weißen Hauses, Andrew Bates, sagte: “Es ist inakzeptabel, die abscheuliche Lüge hinter der tödlichsten Tat des Antisemitismus in der amerikanischen Geschichte zu wiederholen, geschweige denn einen Monat nach dem tödlichsten Tag für das jüdische Volk seit dem Holocaust.”

“X”-CEO Linda Yaccarino meldet sich zu Wort

“X”-CEO Linda Yaccarino reagierte auf die Kritik mit einem Tweet, in dem sie schrieb: “X’s Standpunkt war schon immer sehr klar, dass Diskriminierung von allen Seiten aufhören sollte – das ist etwas, dem wir alle zustimmen können und sollten. In Bezug auf diese Plattform – X hat auch sehr klar über unsere Bemühungen zur Bekämpfung von Antisemitismus und Diskriminierung gesprochen. Es gibt keinen Platz dafür überall auf der Welt – es ist hässlich und falsch. Punkt.”

Musk kaufte Twitter im letzten Jahr für 44 Milliarden US-Dollar. Nachdem er den Namen der Seite von Twitter in “X” geändert hatte, enthüllte der Multimilliardär Pläne, “X” zu einer multifunktionalen “Super-App” zu machen. Vorbild ist dabei ist Chinas App WeChat. Diese bietet Social-Media-Funktionen zusammen mit mobilen Zahlungsfunktionen. Aber wenn “X” einige seiner werbetreibenden Großspender nicht halten kann, wird es neue Einnahmequellen neben X Premium finden müssen.

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