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Trotz Warnung der europäischen Zentralbank vor “letztem Atemzug”: Bitcoin seitdem 170% im Plus

Zuletzt aktualisiert am 6. Dezember 2023 von Luca Koch

In der Welt der Kryptowährungen hat sich eine bemerkenswerte Entwicklung ereignet: Trotz der Warnung der Europäischen Zentralbank (EZB) bezüglich der „Bedeutungslosigkeit“ von Bitcoin, hat die Kryptowährung einen beeindruckenden Kursanstieg von fast 170% verzeichnet. Dies stellt eine deutliche Abweichung von den Prognosen der Ökonomen dar.

EZB und Bitcoin: Eine Fehleinschätzung mit Folgen

Als die EZB am 30. November 2022 einen Blogbeitrag veröffentlichte, der das bevorstehende Ende von Bitcoin prophezeite, stand die Währung bei gerade einmal 16.400 US-Dollar. Dies erfolgte kurz nach dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX und einem damit verbundenen Markteinbruch. Laut EZB sollte selbst dieser Wert nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu neuen Tiefstständen sein.

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Die EZB erklärte, der Wert von Bitcoin sei nach einem Höchststand von 69.000 USD im November 2021 auf 17.000 USD im Juni 2022 gefallen. Seitdem habe der Wert um die 20.000 USD geschwankt. Für Bitcoin-Befürworter schien dies eine Atempause auf dem Weg zu neuen Höhen zu sein. Die EZB sah dies jedoch als künstlich induzierten letzten Atemzug vor dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.

Ironischerweise stieg der Wert von Bitcoin am Tag der Veröffentlichung des Blogbeitrags. Im ersten Quartal 2023 erlebte die Währung einen schnellen Anstieg um 70%. Ein Jahr nach der voreiligen Todeserklärung durch die EZB erreichte Bitcoin mit 43.800 USD den höchsten Stand seit April 2022 – ein Anstieg um 166%.

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EZB-Kritik und die Zukunft von Bitcoin

Während die EZB bekanntermaßen skeptisch gegenüber Bitcoin ist, bereitet sie sich gleichzeitig auf die mögliche Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) vor. Diese hat intensive Kritik auf sich gezogen, nachdem EZB-Chefin Christine Lagarde die Nützlichkeit für die Transaktionskontrolle zugegeben hatte.

Dieser Vorfall beleuchtet nicht nur die Dynamik des Kryptomarktes, sondern wirft auch Fragen zur Prognosefähigkeit und zum Verständnis von Digitalwährungen durch traditionelle Finanzinstitutionen auf. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Beziehung zwischen Kryptowährungen und etablierten Finanzinstitutionen weiterentwickeln wird.

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Luca Koch

Luca Koch ist als Redakteur für das Magazin Elektronik Informationen tätig und hat sich auf das Thema Fernseher spezialisiert. In diesem Bereich verfügt er über umfassende Erfahrung und ein tiefes Verständnis für die technischen Details und neuesten Entwicklungen. Luca Koch legt großen Wert darauf, immer auf dem neuesten Stand der Technologie zu sein, um seinen Lesern stets aktuelle und fundierte Informationen zu liefern.