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Meta will künstlich generierte Inhalte auf Social Media kennzeichnen

Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2024 von Marina Meier

Meta, das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und Threads, möchte die Transparenz auf seinen Plattformen verbessern. Deshalb plant es, Inhalte, die mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, zu kennzeichnen. Diese Maßnahme soll Nutzern dabei helfen, besser zu verstehen, was sie auf den sozialen Medien sehen und teilen.

Bilder werden zuerst gekennzeichnet

Meta wird zunächst damit beginnen, Bilder zu kennzeichnen, die mit Hilfe von KI-Tools erstellt wurden. Ein automatisiertes Erkennungssystem wird Marker wie Wasserzeichen und Metadaten identifizieren, die oft bei künstlich generierten Inhalten verwendet werden. Das Ziel ist es, Nutzern klarere Informationen über die Herkunft von Bildern zu geben. Langfristig möchte Meta auch KI-generierte Videos und Audios erkennen können.

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Neues Tool für Video und Audio

Die Kennzeichnung von Videos und Audios stellt Meta jedoch vor Herausforderungen, da diese Inhalte bisher keine standardisierten Marker verwenden. Um dieses Problem anzugehen, wird Meta ein neues “Offenlegungs- und Kennzeichnungstool” einführen. Nutzer werden gebeten, manuell anzugeben, ob ein Video oder Audio mithilfe von KI generiert wurde. Verstöße gegen diese Regel können mit Strafen geahndet werden.

Bedeutung der Kennzeichnung

Die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten ist wichtig, um potenziellen Missbrauch zu verhindern. Besonders Deepfakes, die täuschend echt aussehen können, könnten zur Verbreitung von Falschinformationen führen, insbesondere im Hinblick auf politische Ereignisse wie die US-Wahlen.

Diskussion über verantwortungsbewussten Einsatz von KI

Meta hofft, dass die Kennzeichnung von künstlich generierten Inhalten eine wichtige Diskussion über den verantwortungsbewussten Einsatz von KI in den sozialen Medien anregt. Obwohl die manuelle Kennzeichnung von Video und Audio eine Herausforderung darstellt, ist Meta zuversichtlich, dass ihr Erkennungssystem effektiv sein wird und dabei hilft, den Missbrauch von KI zu reduzieren.

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Marina Meier

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