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Chinesisches Start-up entwickelt revolutionäre Nuklear-Batterie

Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2024 von Marina Meier

Die Kernenergie, seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt, erlebte in den 40er Jahren ihren Durchbruch. Heute forschen Wissenschaftler an neuen Wegen, diese Technologie für etwas Alltägliches wie Smartphones zu nutzen. Ein chinesisches Start-up namens Betavolt behauptet, die Lösung gefunden zu haben.

Winzig, aber kraftvoll: Atomare Energie im Taschenformat

Betavolt aus Peking macht Schlagzeilen mit einer bahnbrechenden Miniaturisierung der Atomenergie. Das Unternehmen hat es geschafft, 63 nukleare Isotope in ein Modul so klein wie eine Münze zu packen. Dieses Modul verspricht laut Betavolt 50 Jahre lang keine Aufladung oder Wartung zu benötigen.

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Bald im Einsatz: Die Zukunft der Atom-Batterien

Die nächste Generation dieser Atom-Batterie befindet sich bereits in Pilottests, und Betavolt plant, sie bald für den kommerziellen Gebrauch zu produzieren. Handys und Drohnen könnten von dieser Technologie profitieren, indem sie ständige Stromversorgung ohne Aufladen ermöglichen. Allerdings gibt es noch kein festes Datum für die Verfügbarkeit dieser revolutionären Batterien.

Technische Details: Leistung und Größe im Fokus

Das erste Modell von Betavolt liefert 100 Mikrowatt Leistung bei einer Spannung von 3V und hat winzige Abmessungen von 15x15x5 Kubikmillimetern. Die ehrgeizigen Pläne des Unternehmens sehen vor, bis 2025 eine Batterie mit einer Leistung von 1 Watt zu entwickeln.

Sicherheit geht vor: Betavolt versichert Unbedenklichkeit

Angesichts der Bedenken bezüglich radioaktiver Materialien betont Betavolt die Sicherheit seiner Batterien. Das mehrschichtige Design verhindere das Entstehen von Feuer oder Explosionen unter plötzlicher Kraft. Die Batterien können zudem extreme Temperaturen von -60°C bis 120°C standhalten.

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Vielseitige Anwendung: Von Smartphones bis zur Medizintechnik

Betavolt sieht seine Atom-Batterien nicht nur in Smartphones und Drohnen, sondern auch in medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern, künstlichen Herzen und Hörgeräten im menschlichen Körper. Das Unternehmen betont, dass die Batterien nach der Zerfallsperiode umweltfreundlich seien, da die Isotope zu stabilem, nicht-radioaktivem Kupfer werden.

Fazit: Die Zukunft der Atom-Batterien bleibt abzuwarten

Ob die Atom-Batterien von Betavolt tatsächlich in unseren Smartphones landen werden, bleibt eine Frage der Zeit. Bis dahin können wir gespannt sein, welche weiteren Entwicklungen uns in der Welt der mobilen Energieversorgung erwarten.

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Marina Meier

Marina schreibt seit einigen Jahren für Elektronik Informationen. Am liebsten berichtet sie über die Bereiche Handys und Tablets.