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Google stellt Verbesserungen für Workspace vor

Zuletzt aktualisiert am 24. Mai 2024 von Michael Becker

Google hat kürzlich angekündigt, dass die Funktionen für Spracherkennung und automatische Untertitelung, die bisher nur in der neuesten Version von Google Chrome verfügbar waren, nun auf weitere Browser wie Edge und Safari ausgeweitet werden. Diese Neuerung zielt darauf ab, die Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit von Google Docs und Google Slides zu verbessern.

Was ändert sich?

Bisher konnten Benutzer ihre Dokumente in Google Docs oder die Sprecher-Notizen in Google Slides nur in Google Chrome mithilfe ihrer Stimme bearbeiten. Außerdem konnten sie während einer Präsentation in Slides automatische Untertitel aktivieren, die die Worte des Sprechers in Echtzeit anzeigen. Ab sofort sind diese Funktionen auch in den Browsern Microsoft Edge und Apple Safari verfügbar.

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Sprach- und Untertitelungsfunktionen

  • Sprach-zu-Text in Google Docs: Nutzer können Dokumente mit ihrer Stimme bearbeiten.
  • Spracherkennung in Google Slides: Nutzer können Sprecher-Notizen mithilfe ihrer Stimme bearbeiten.
  • Automatische Untertitel in Google Slides: Aktivierung von Untertiteln, die in Echtzeit die gesprochenen Worte des Präsentators anzeigen.

Technische Details

Bei der Aktivierung der Sprach- oder Untertitelungsfunktionen steuert der jeweilige Webbrowser den Sprach-zu-Text-Dienst. Der Browser verarbeitet die Sprache und sendet die Textdaten dann an Google Docs und Google Slides. Diese Verarbeitung ermöglicht es, dass die gesprochenen Worte präzise und schnell in Text umgewandelt und in den entsprechenden Google-Anwendungen angezeigt werden.

Wer ist betroffen?

Diese Änderungen betreffen alle Endnutzer, die Google Docs und Google Slides verwenden. Die Erweiterung der Funktionen auf weitere Browser erhöht die Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit dieser Tools erheblich.

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Bedeutung der Änderung

Die Erweiterung der Sprach- und Untertitelungsfunktionen auf weitere Browser ist ein bedeutender Schritt in Richtung Inklusivität und Barrierefreiheit. Indem mehr Browser unterstützt werden, können mehr Nutzer von den Vorteilen dieser Funktionen profitieren. Dies ist besonders wichtig für Personen mit Behinderungen, die auf Sprachsteuerung angewiesen sind, sowie für Präsentatoren, die ihre Inhalte für ein breiteres Publikum zugänglich machen möchten.

Zusätzliche Details

  • Verfügbarkeit: Die neuen Funktionen sind nur auf Desktop-Geräten verfügbar.
  • Ressourcen: Nutzer können im Google Hilfe-Center mehr über das Tippen mit ihrer Stimme und das Präsentieren von Folien mit Untertiteln erfahren.

Erste Schritte

Für Admins:

  • Admins haben die Möglichkeit zu kontrollieren, welche Webbrowser in ihrer Domain unterstützt werden.
  • Bestimmte Browser bieten möglicherweise Einstellungen zum Deaktivieren der Web Speech API.
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Für Endnutzer:

  • Beim erstmaligen Aktivieren dieser Funktionen könnte eine Benachrichtigung erscheinen: „Erweiterung der Sprach- und Untertitelungsfunktionen auf weitere Browser“.
  • Besuchen Sie das Google Hilfe-Center, um weitere Informationen zu erhalten.

Rollout-Tempo

  • Rapid Release Domains: Die Funktionen werden schrittweise eingeführt und sollen innerhalb von bis zu 15 Tagen sichtbar sein, beginnend am 22. Mai 2024.
  • Scheduled Release Domains: Die vollständige Einführung erfolgt innerhalb von 1-3 Tagen, beginnend am 11. Juni 2024.

Verfügbarkeit

Diese Funktionen stehen allen Google Workspace-Kunden, Google Workspace Individual-Abonnenten und Nutzern mit persönlichen Google-Konten zur Verfügung.

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Michael Becker

Michael Becker ist ein Technik-Enthusiast, der schon seit mehreren Jahren für verschiedene Technikmagazine schreibt.