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EU-Kommission lobt Apple, Epic Games bleibt skeptisch

Die Europäische Kommission zeigt sich zufrieden mit den neuen Regeln für den App Store von Apple, während Epic Games, der Entwickler von Fortnite und Betreiber eines der größten Spiele-Stores, diese Änderungen als unzureichend erachtet. Epic Games ist der Meinung, dass die Anpassungen von Apple weiterhin gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act) verstoßen.

Laut einem Sprecher der Europäischen Kommission, der im Irish Independent zitiert wird, begrüßt die Kommission die Änderungen von Apple in Bezug auf deren Geschäftsbedingungen. Diese Änderungen seien das Ergebnis eines engen Dialogs zwischen der Kommission und Apple, nachdem die Kommission im April 2025 eine Entscheidung über die Nichteinhaltung in Bezug auf Apples Steuerungsbedingungen sowie vorläufige Ergebnisse zu alternativen App-Verteilungen veröffentlicht hatte. Der Sprecher lobte auch die Abschaffung der Core Technology Fee von Apple, äußerte sich jedoch nicht zur neuen 5%igen Core Technology Commission. Zudem wurden die Regeln erweitert, wer Drittanbieter-App-Stores für iOS betreiben darf, was ebenfalls positiv bewertet wurde.

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Epic Games hingegen äußerte in einem Beitrag auf X, dass das Gesetz klar vorschreibe, dass Apple Entwicklern erlauben müsse, Links zu externen Käufen „kostenlos“ anzubieten und die „effektive Nutzung“ konkurrierender Stores zu ermöglichen. Die Bedingungen von Apple würden absichtlich gegen den Digital Markets Act verstoßen. Sollte die Kommission die neuen Bedingungen akzeptieren und ihre laufenden Durchsetzungsmaßnahmen einstellen, würde das Gesetz bedeutungslos werden, und Verbraucher sowie Entwickler würden nicht von den Vorteilen profitieren, die es bieten sollte.

Vor einigen Monaten veröffentlichte Epic eine Version des Epic Game Store für iOS, die in Regionen verfügbar ist, in denen Apple gesetzlich verpflichtet ist, Drittanbieter-Stores zuzulassen – derzeit betrifft dies die EU, Japan und Brasilien. Das Unternehmen ist jedoch unzufrieden mit der 10%igen oder 15%igen Provision auf Zahlungen, die über verlinkte Webseiten getätigt werden (der Prozentsatz hängt davon ab, ob ein Drittanbieter-Zahlungsdienstleister verwendet wird oder nicht). Auch die 5%ige Core Technology Commission für Drittanbieter-App-Stores stößt auf Ablehnung.

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Epic hat nicht nur gegen Apple, sondern auch gegen Google Klage erhoben, was Google dazu veranlasste, die Gebühren im Play Store sowie das Verfahren zur Installation eines Drittanbieter-App-Stores auf Android-Geräten zu ändern. Es gibt zwar einen Epic Games Store für Android, dieser ist jedoch derzeit nur als Web-Download verfügbar, was sich jedoch bald ändern soll.

Quelle: GSM Arena

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

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