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Meta drohen 1,4 Billionen Dollar Strafe wegen Suchtgefahr

Meta, das Mutterunternehmen von Facebook, könnte mit Strafen in Höhe von 1,4 Billionen US-Dollar konfrontiert werden. Diese astronomische Summe stellt den potenziellen Schaden aus einem laufenden Prozess gegen das Unternehmen dar, in dem mehrere US-Bundesstaaten behaupten, dass Meta seine Plattform so gestaltet hat, dass sie für junge Nutzer süchtig machend ist.

Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey führen die Klage an, die vor US-Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers in Oakland, Kalifornien, verhandelt wird. Die eingereichten Dokumente der Bundesstaaten sind derzeit vertraulich, jedoch wurden bei einer Anhörung im Juni einige Details bekannt.

Die 1,4 Billionen US-Dollar ergeben sich aus einer einfachen Berechnung – der Anzahl der Verstöße multipliziert mit den von jedem Bundesstaat festgelegten Geldstrafen. Die Anzahl der Verstöße ist eine Schätzung der jungen Menschen, die von Metas angeblich schädlichem Design betroffen sind. Die Bundesstaaten behaupten, dass Meta seine Verbraucher über die Sicherheit seiner Plattform irreführte.

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Meta weist diese Vorwürfe zurück und erklärt, dass „Sucht nach sozialen Medien“ keine anerkannte psychiatrische Erkrankung sei. Richterin Rogers wies jedoch im vergangenen Monat einen Antrag auf Abweisung des Verfahrens zurück. Die Richterin erklärte, es sei noch zu klären, ob Metas Plattformen süchtig machen, ob das Unternehmen falsche Behauptungen über die Vorwürfe aufgestellt hat, dass sie so gestaltet sind, und ob sie sich an junge Nutzer richten.

„Eine Sanktion dieser Größenordnung hat in der Geschichte der Durchsetzung des Verbraucherschutzes kein Pendant“, erklärt Meta in einem Gerichtsdokument. Derzeit hat Meta eine Marktkapitalisierung von 1,52 Billionen US-Dollar, was nur geringfügig über der potenziellen Strafe liegt.

All dies ist Teil eines größeren Rechtsstreits – ein Prozess in New Mexico hat dem Bundesstaat im März bereits 375 Millionen US-Dollar zugesprochen, nachdem das Gericht festgestellt hatte, dass Meta seine Verbraucher tatsächlich irreführte. Dieser Prozess ist noch im Gange, da New Mexico zusätzliche Schadensersatzforderungen stellt und Meta dazu zwingen möchte, Facebook sowie Instagram und WhatsApp zu ändern.

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Ein weiterer Fall betrifft 29 Bundesstaaten, die Meta vor einem Bundesgericht wegen angeblicher Verstöße gegen das Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet (Children’s Online Privacy Protection Act, COPPA) verklagen.

Quelle: GSM Arena

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-