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Meta aktualisiert Ray-Ban Display mit neuen Funktionen

Die Ray-Ban Display – die Flaggschiff-Smart-Brille von Meta mit einem Display-Overlay, die sich von den scheinbar beliebteren Modellen mit Kamera unterscheidet – erhält ein bedeutendes Update.

Nach monatelanger Beta-Phase mit eingeschränktem Zugang in Messenger und WhatsApp ist die Funktion Neural Handwriting nun für alle verfügbar. Sie funktioniert sowohl auf iOS als auch auf Android und ist über Instagram, WhatsApp, Messenger sowie die Benachrichtigungen des Telefons zugänglich, um Kontakte zu suchen und Nachrichten zu senden oder zu beantworten. Voraussetzung ist, dass der Neural Band-Zubehör getragen wird, der im Lieferumfang der 800-Dollar-Brille enthalten ist. Mit seiner fortschrittlichen sEMG-Technologie kann das Band erkennen, wie die Finger auf einer beliebigen Oberfläche (einem Tisch, der Handfläche, dem Bein) bewegt werden, um einen bestimmten Buchstaben „zu schreiben“.

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Dies ist jedoch nur ein Teil des Meta-Updates 125, das auch eine Funktion zur Bildschirmaufnahme hinzufügt. Diese erfasst das Bild im Display, die Kameraperspektive und den umgebenden Ton in einer einzigen Videodatei. Die Kartenfunktion wurde mit umfangreicheren Ergebnissen erweitert, die nun auch Fußwege für die gesamte USA sowie für große internationale Städte wie London, Paris und Rom umfassen, sowie gespeicherte Standorte für Zuhause und Arbeit und Sprachnavigation. WhatsApp unterstützt jetzt Gruppen-Videoanrufe und Telefonanruf-Untertitel. Instagram hat die Navigation für Reels und Direktnachrichten verbessert, und Facebook bietet Widgets für Geburtstage und Sportereignisse.

Ein besonders interessantes Detail, das vielen möglicherweise entgangen ist, ist, dass Meta die Ray-Ban Display offiziell für Drittentwickler geöffnet hat. Entwickler können entweder das Device Access Toolkit SDK, das für iOS und Android verfügbar ist, nutzen, um gezielte Schnittstellen zu einer bestehenden nativen mobilen App hinzuzufügen oder eine neue, dedizierte App zu entwickeln. Alternativ ist es möglich, eine WebApp zu entwickeln, die mit ausreichend Aufwand ebenfalls gut auf der Brille aussieht und funktioniert. Nutzer haben bereits herausgefunden, wie man YouTube-Videos auf der Brille abspielen kann, und erste Community-Apps zeigen interessante Anwendungsfälle wie Flugzeugwerkzeuge, Einkaufslisten, Nahverkehrsnavigation und natürlich Spiele.

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Quelle: GSM Arena

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-