Google präsentiert die neue Pixel 11-Serie: Details und Preise
Google hat in dieser Woche die neuen Modelle Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold vorgestellt. Die Smartphones sind bereits zur Vorbestellung verfügbar und werden ab dem 20. August erhältlich sein.
Die Speicherkonfigurationen der 11er-Serie wurden überarbeitet. Die 128GB-Modelle sind nicht mehr verfügbar, dafür haben die 256GB-Versionen von Pro und Pro XL nun 12GB RAM anstelle von 16GB. Dies führt zu einer etwas unübersichtlichen Preisvergleich zwischen den Pixel 10- und Pixel 11-Serien. Eine Übersicht der Preise ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
In den USA ist das Google Pixel 11 im Vergleich zum Vorgängermodell vorteilhafter, da man für den Preis des alten 12/128GB-Modells nun ein 12/256GB-Gerät erhält. Allerdings wird das Fehlen der günstigsten 12/128GB-Version in anderen Regionen spürbar. Das Standardmodell wurde mit dem neuen Tensor G6-Chipsatz ausgestattet, verzichtet jedoch auf die HiLight RGB-LED. Die Akkukapazität bleibt ähnlich wie beim Pixel 10, während das magnetische Laden (Pixelsnap) auf 25W erhöht wurde, im Vergleich zu 15W beim Vorgänger (die kabelgebundene Ladeleistung bleibt bei 30W). Zudem hat die Hauptkamera nun einen größeren 48MP-Sensor (1/1,56 Zoll) im Vergleich zum 1/2,0 Zoll-Sensor des Pixel 10.
Das Google Pixel 11 Pro bietet einen noch größeren 50MP-Sensor (1/1,3 Zoll) für die Hauptkamera sowie eine hochauflösende 48MP-Telekamera (5x/106mm) und eine 48MP-Ultraweitwinkelkamera (123°), im Vergleich zu 10,8MP Tele und 13MP Ultraweitwinkel beim Pixel 11. Auch die Selfie-Kamera wurde verbessert und hat nun 42MP statt 10,5MP (beide mit Ultraweitwinkel-Autofokus). Das 6,3 Zoll-Display hat die gleiche Größe, ist jedoch ein schärferes LTPO-Panel als das des Standardmodells.
Im Vergleich zum Pixel 10 Pro sind die Upgrades beim Pixel 11 Pro weniger beeindruckend. Es gibt den neuen Chipsatz und die Telekamera wurde auf einen 48MP-Sensor (1/1,95 Zoll) mit einer f/2,8 5x/106mm Linse umgestellt, im Vergleich zu einem kleineren 48MP-Sensor (1/2,55 Zoll) mit einer f/2,8 5x/113mm Linse beim Vorgängermodell. Das Pixelsnap-Laden wurde ebenfalls auf 25W erhöht, während die kabelgebundene Ladeleistung bei 30W bleibt.
Das Google Pixel 11 Pro XL ist identisch mit dem 11 Pro, hat jedoch ein größeres 6,8 Zoll-Display und einen 5.115mAh-Akku (im Vergleich zu 4.850mAh beim kleineren Pro). Es bietet eine schnellere kabelgebundene Ladeleistung von 45W. Allerdings ist die Akkukapazität im Vergleich zum 10 Pro XL, das einen 5.200mAh-Akku hatte, etwas kleiner. Die wesentlichen Änderungen im Vergleich zum alten XL sind der neue Chipsatz und die neue Telekamera.
Das Google Pixel 11 Pro Fold verfügt über ein größeres 6,5 Zoll-Deckdisplay, behält jedoch die gleiche Größe des 8,0 Zoll-Innenbildschirms. Es profitiert ebenfalls von einem Upgrade der Hauptkamera – der 48MP-Sensor ist nun 1/1,56 Zoll groß, was den 1/2,0 Zoll-Sensor des Vorgängermodells ersetzt. Auch hier wurde das Pixelsnap-Laden auf 25W erhöht, während die Akkukapazität im Vergleich zum Pro XL deutlich gesenkt wurde – der neue Akku hat 4.806mAh im Vergleich zu 5.015mAh beim alten Fold.
Google hat auch an der Bauweise des Pixel 11 Pro Fold gearbeitet – das Gerät misst im gefalteten Zustand 10,1mm (und 5mm im entfalteten Zustand) und wiegt 239g, im Vergleich zu 10,8mm (und 5,2mm) und 258g beim Pixel 10 Pro Fold. Dennoch bleibt es dicker und schwerer als die führenden faltbaren Smartphones von 2026.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neuen Modelle der Pixel 11-Serie einige interessante Verbesserungen bieten, während sie gleichzeitig in bestimmten Bereichen Abstriche machen.
Quelle: GSM Arena
