FCC plant strengere Regeln gegen Spam-Anrufe
Im Jahr 2016 aktualisierte Google die Telefon-App von Android, um Nutzer vor Spam-Anrufen zu warnen. Trotz verschiedener Versionen dieser und ähnlicher Funktionen bleibt das Problem weiterhin bestehen. Die Federal Communications Commission (FCC) möchte nun die Wurzel des Problems angehen, indem sie die bestehenden „Know-Your-Customer“ (KYC)-Regeln verstärkt.
Die FCC bittet um Kommentare zu strengeren Verifizierungsanforderungen für neue und erneuernde Kunden. Dies könnte beinhalten, dass Kunden ihren Namen, ihre Adresse, einen amtlichen Ausweis und alternative Telefonnummern angeben müssen.
Darüber hinaus sucht die Kommission nach Rückmeldungen dazu, wie Anbieter bestraft werden können, die gegen die KYC-Regeln verstoßen, basierend auf der Anzahl illegaler Anrufe, die sie durchlassen. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Strafen im Einklang mit dem durch die Anrufer verursachten Schaden stehen.
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Die FCC verlangt bereits, dass Anbieter ihre Kunden kennen und alle Kunden, die ihre Netzwerke für Spam-Anrufe oder andere illegale Aktivitäten nutzen, ausschließen. Allerdings haben die Anbieter ihre Pflichten vernachlässigt.
Die Verhinderung von Spam-Anrufern, die Telefonleitungen erhalten, ist nur ein Teil einer umfassenden Lösung – die FCC möchte, dass Anbieter alle Spam-Anrufe, die sie erkennen, blockieren. Zudem möchte sie, dass Anbieter den Menschen mehr Informationen darüber geben, wer sie anruft, damit diese sich besser schützen können. Dies geschieht durch Funktionen wie STIR/SHAKEN.
Quelle: GSM Arena
