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Android 17: Neuer Foldable Gaming Mode vorgestellt

In letzter Zeit wurden nicht allzu viele gaming-spezifische Funktionen in den Android-Kern integriert. Kürzlich hat der ehemalige Journalist und jetzige Google-Mitarbeiter Mishaal Rahman einen überraschend detaillierten Ausblick auf eine neue Funktion gegeben, die in Android 17 eingeführt wird. Diese Funktion trägt den Namen „Foldable Gaming Mode“ und ermöglicht es, einen hochgradig anpassbaren virtuellen Controller auf der unteren Hälfte eines aufgeklappten faltbaren Geräts anzuzeigen, während das eigentliche Spiel auf der oberen Hälfte läuft.

Aktuell ist die Aufteilung auf 50/50 festgelegt, eine Anpassung dieser Verteilung ist derzeit nicht möglich, könnte jedoch in Zukunft verfügbar sein. Der virtuelle Joystick emuliert die Eingaben eines Controllers auf Systemebene, was bedeutet, dass jedes Spiel, das bereits Controller-Unterstützung bietet, automatisch funktionieren sollte. Die einzige Voraussetzung für das Spiel ist, dass es anpassungsfähig ist, damit es überhaupt auf die Hälfte des Displays skaliert werden kann.

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Der virtuelle Gamepad unterstützt die üblichen Controller-Eingaben: D-Pad, linke und rechte Daumensticks, A, B, X, Y, L1, L2, L3, R1, R2, R3 und Start. Trotz der fehlenden Möglichkeit zur Anpassung des Split-Verhältnisses bietet die Funktion bereits in ihrem aktuellen Vorabzustand eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise ein versetztes Steuerlayout ausgewählt werden, das von einigen Nutzern als ergonomischer empfunden wird. Zudem kann die Größe der Tasten in drei Einstellungen angepasst werden: Klein, Mittel und Groß. Der Joystick unterstützt den Dunkelmodus, und es gibt eine Option, um haptisches Feedback ein- oder auszuschalten.

Die Google-Ingenieure haben auch darauf geachtet, dass das Anzeigen und Verstecken des virtuellen Gamepads so nahtlos und einfach wie möglich ist. Dies kann jederzeit während oder vor dem Spielen erfolgen, und wenn Android einen über USB oder Bluetooth verbundenen physischen Gamepad erkennt, wird dieser automatisch ausgeblendet.

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Insgesamt bietet diese Funktion eine solide Grundlage, und das Beste daran ist, dass sie in den kommenden Monaten Teil von AOSP werden wird. Das bedeutet, dass jeder Android-Hersteller sie weiter anpassen kann, um sie optimal für ihre speziellen faltbaren Geräte zu gestalten.

Quelle: GSM Arena

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-