TikTok-Zukunft in den USA: Frist läuft ab, Bieter melden sich
Die Zukunft von TikTok in den USA ist erneut ungewiss. Am 5. April läuft die Frist für die von Präsident Trump verlängerte Regelung ab, die besagt, dass TikTok verkauft oder verboten werden muss. Sollte bis zu diesem Datum kein Verkauf der US-Betriebe von TikTok erfolgen, könnte die App erneut verboten werden, ähnlich wie es im Januar für einige Tage der Fall war, als Präsident Biden die Verantwortung an Präsident Trump übergab.
In letzter Minute hat ein neuer Bieter Interesse bekundet: Amazon. Das Unternehmen von Jeff Bezos soll ein kurzfristiges Angebot abgegeben haben, das von den Beamten der Trump-Administration jedoch offenbar nicht ernsthaft in Betracht gezogen wird. Dies stellt eine interessante Wendung dar.
Amazon hat angeblich Vizepräsident JD Vance und Handelsminister Howard Lutnick bezüglich des Angebots kontaktiert. Eine Stellungnahme von Amazon steht bislang aus.
Weitere Angebote für TikTok wurden von einer Gruppe unterbreitet, zu der der YouTuber MrBeast gehört, sowie von Alexis Ohanian, einem Mitbegründer von Reddit, und sogar von Perplexity AI, das TikTok in seine Suchmaschine integrieren möchte. Auch Oracle ist unter den Bietern. Insgesamt handelt es sich um eine recht vielfältige Gruppe von Interessenten.
Präsident Trump hat angekündigt, dass er die Frist für einen Deal gegebenenfalls erneut verlängern könnte, sodass möglicherweise in dieser Woche keine Entscheidung getroffen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.
Quelle: GSM Arena