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Samsung Galaxy TriFold: Faltbares Multitasking-Wunder?

Als wir zum ersten Mal von dem Galaxy TriFold hörten, schien es sich um Samsungs nächstes mutiges Experiment zu handeln. Das Telefon faltet sich nicht einmal, sondern gleich zweimal und bietet drei Display-Panels. Es soll die Grenze zwischen Smartphone und Tablet überwinden und etwas dazwischen schaffen. Erste Konzepte und Animationen deuteten auf diese Ambition hin. Dank eines aktuellen Leaks sehen wir nun, wie ernsthaft Samsung daran interessiert sein könnte, dies zu verwirklichen.

Die neuesten geleakten Animationen, bereitgestellt von @TechHighest und @evowizz auf X, zeigen das TriFold als ein Multitasking-Gerät. Von Anfang an betonen diese geleakten Benutzeroberflächen-Sequenzen flüssige Übergänge und zeigen, wie Apps, die auf dem Cover-Display geöffnet werden, nahtlos weiterlaufen können, während man das Gerät entfaltet, ohne störende Neustarts oder Layoutverschiebungen.

In einem Clip läuft die Internet-App von Samsung, während Galaxy AI etwa ein Drittel des gesamten Displays einnimmt; das AI-Panel kann auch in ein eigenes schwebendes Fenster abgetrennt werden, um einen flexibleren Arbeitsablauf zu ermöglichen.

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Schwebende Fenster sind nicht nur Spielereien. Bei Anrufen zeigt die Benutzeroberfläche, dass die Anrufoberfläche zu einem beweglichen Overlay wird, während man andere Aufgaben fortsetzt. Die Animationen deuten auch auf eine enge Ähnlichkeit mit DeX hin, was darauf hindeutet, dass das TriFold, wenn es vollständig entfaltet ist (oder an einen externen Monitor angeschlossen wird), eher wie ein Mini-PC als wie ein Telefon funktionieren könnte.

Einer der Leaks erregt Aufsehen mit der Kameraoberfläche: Eine 100-fache Zoom-Option erscheint in den Animationen. Das ist gewagt, da die meisten vorherigen faltbaren Telefone von Samsung ihre Telefotofähigkeiten auf etwa 3-fach beschränkten. Wenn dies zutrifft, deutet es darauf hin, dass Samsung möglicherweise endlich ultra-telefoto oder Periskop-Technologie in seine faltbaren Modelle integrieren könnte.

Zusätzlich wird erwartet, dass das TriFold die hochauflösenden Hauptkamerasensoren von Samsung übernimmt – möglicherweise 200 MP – was mit dem übereinstimmt, was wir in den neuesten Galaxy S- und Fold-Modellen gesehen haben.

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Das duale Scharnierdesign bringt neue Tricks und neue Risiken mit sich. Strukturbedingt deuten Leaks auf ein Design mit zwei Scharnieren hin. Die Faltreihenfolge könnte wichtig sein: Eine Animation legt nahe, dass das linke Panel vor dem rechten gefaltet werden sollte, um Schäden zu vermeiden, möglicherweise aufgrund der Asymmetrie, die durch den Kamerabuckel verursacht wird. In einigen Leaks fungiert das zentrale Panel als Cover-Display, wenn das Gerät zusammengeklappt ist. Die Benutzeroberfläche scheint bereit zu sein, das Layout des Startbildschirms über das Cover- und Innendisplay zu spiegeln, um die Nutzung beim Entfalten zu erleichtern.

Die meisten Gerüchte deuten auf eine Ankündigung Ende 2025 hin, wahrscheinlich im Oktober oder November. Dennoch könnte Samsung weiterhin abwägen, ob es das Gerät global einführen möchte. Was den Preis betrifft, wird er in einem Leak auf etwa 3.000 US-Dollar geschätzt – eine hohe Forderung, aber möglicherweise im Einklang mit der Ambition des Geräts.

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Es gibt jedoch auch Risiken. Mehr bewegliche Teile, die Haltbarkeit der Scharniere, zusätzliche Dicke und Gewicht sowie höhere Anforderungen an die Batterie werden bei einem Gerät, das sich zweimal faltet, schwieriger zu handhaben sein. Der Erfolg des TriFold wird nicht nur von der Begeisterung abhängen, sondern auch davon, ob es das in den Leaks gezeigte reibungslose Multitasking liefern kann.

Quelle: Android Authority

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-