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Samsung Galaxy S26: Verbesserte Bewegungsfotos vorgestellt

Jahre lang benötigten Android-Smartphones, um mit den Live Photos des iPhones gleichzuziehen. Selbst jetzt wirkt die Erfahrung oft weniger ausgereift als die Implementierung von Apple. Eine wesentliche Einschränkung war der alles-oder-nichts-Ansatz: Bewegungsfotos auf Android funktionieren typischerweise als einfacher Ein/Aus-Schalter. Mit dem Galaxy S26 möchte Samsung dies verbessern, indem es einen Automatikmodus für Bewegungsfotos einführt.

Wie die Option andeutet, wird das Galaxy S26 ein Bewegungsfoto automatisch speichern, wenn es Bewegung in der Szene erkennt. Es gibt jedoch einen Haken (über die Samsung Community). Der Automatikmodus gilt hauptsächlich für Landschaften oder statische Szenen ohne Bewegungen von Subjekten. Wenn die Kamera menschliche Gesichter oder Haustiere erkennt, wird ein Bewegungsfoto gespeichert, unabhängig davon, ob es eine merkliche Bewegung gibt.

Obwohl dies wie eine kleine Anpassung erscheinen mag, macht es Bewegungsfotos auf dem Galaxy S26 deutlich praktischer. Solche Fotos benötigen typischerweise zwei- bis dreimal mehr Speicherplatz als Standardbilder, da sie einen kurzen Videoclip zusammen mit dem Standbild speichern. Zudem benötigt man diese zusätzlichen Daten nicht für jede einzelne Landschaft oder statische Szene.

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Daher macht es mehr Sinn, Bewegungsfotos auf Aufnahmen von Menschen und Haustieren zu beschränken – den Momenten, die man am ehesten wieder besuchen möchte. Dies hilft auch, den Speicherverbrauch im Griff zu behalten.

Pixel-Smartphones verfügen bereits über einen Automatikmodus für Bewegungsfotos, der automatisch entscheidet, wann ein kurzer Videoclip zusammen mit dem Standbild aufgenommen wird. Samsung scheint mit dem Galaxy S26 einen ähnlichen Ansatz gewählt zu haben.

Eine weitere kleine Änderung: Jetzt kann der Kameraton für Bewegungsfotos angepasst oder ganz ausgeschaltet werden.

Da diese Verbesserungen Teil von One UI 8.5 sind, könnten sie auch auf das Galaxy S25 und Z Fold 7 übertragen werden.

Zusätzlich hat Samsung eine neue Horizon Lock-Funktion im Galaxy S26 Ultra eingeführt. Diese Funktion, die typischerweise bei Action-Kameras zu finden ist, sorgt dafür, dass der Rahmen eben bleibt, selbst wenn das Telefon während der Aufnahme geneigt oder gedreht wird. Apple bietet auch einen speziellen Modus dafür auf dem iPhone an.

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Basierend auf frühen Videos, die online kursieren, sieht die Implementierung von Samsung bemerkenswert flüssig und fast magisch aus. Das Galaxy S26 Ultra scheint den Horizont perfekt zu fixieren, selbst wenn das Telefon dramatisch rotiert. Dies hilft, Aufnahmen zu erstellen, die aussehen, als wären sie mit einem Gimbal gefilmt worden.

Da Samsung keine nennenswerten Hardware-Upgrades an der Rückkamera des S26 Ultra vorgenommen hat, basiert diese Funktion wahrscheinlich auf dem leistungsstärkeren ISP des Snapdragon 8 Elite Gen 5 Chips. Das bedeutet, dass es unwahrscheinlich ist, dass diese Funktion auf das Galaxy S25 Ultra und andere Galaxy-Flaggschiffe von 2025 übertragen wird.

Quelle: Android Authority

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-