Magnetisches Laden: Zukunft oder vorübergehender Trend?
Apple führte 2020 mit der iPhone 12-Serie das MagSafe-Wireless-Charging ein. Im Gegensatz zum herkömmlichen kabellosen Laden nutzt es Magnete, anstatt auf eine manuelle Ausrichtung zwischen den Ladecoils oder auf die Schwerkraft angewiesen zu sein, um das Telefon und das Ladegerät zusammenzuhalten. Dies stellt eine einfache, kostengünstige und effektive Lösung dar.
Trotz der Einführung des Magnetic Charging Profile im Qi-Standard haben Smartphone-Hersteller zögert, diese Technologie zu übernehmen. Eine interessante Frage ist, ob es den Nutzern wichtig ist, ob ihr Smartphone Magnete für das kabellose Laden hat.
Ein kurzer Rückblick: Das HMD Skyline war das erste Android-Gerät mit integrierten Magneten. Anschließend haben mehrere chinesische Hersteller eine Zwischenlösung eingeführt – Magnete in ausgewählten Hüllen. Inzwischen hat auch Google mit der Pixel 10-Serie und den Pixelsnap-Zubehörteilen nachgezogen. Zudem ist Samsungs Magnet Wireless Charger bereits vor der Einführung der Galaxy S26-Serie aufgetaucht.
Es gibt sicherlich einige, die kommentieren werden, dass sie kein kabelloses Laden nutzen. Allerdings ist die magnetische Befestigung auch für andere Anwendungen nützlich, wie beispielsweise für Handyhalterungen im Auto oder kleine Geldbörsen, die auf der Rückseite des Telefons befestigt werden. Drittanbieter entwickeln ständig neue Anwendungen, wie MagSafe-Kameragriffe, MagSafe-externe SSDs und MagSafe-Spielcontroller.
Da Android-Hersteller zögerlich waren, haben Android-Smartphones all diese Entwicklungen verpasst. Zudem führt eine ungenaue Ausrichtung der Coils zu Wärme und Verlust an Effizienz beim kabellosen Laden.
Wie wichtig wird also die Unterstützung für magnetisches Laden sein, wenn Sie nach Ihrem nächsten Smartphone suchen?
Quelle: GSM Arena
