Indifferenz gegenüber magnetischem kabellosem Laden
In der vergangenen Woche haben wir Sie gefragt, wie wichtig Ihnen das magnetische kabellose Laden ist. Die Mehrheit der Befragten zeigt sich bislang eher indifferent – für viele ist es bestenfalls ein „schön zu haben“-Feature, aber nichts Lebenswichtiges.
Das Argument ist einfach, insbesondere da die gesamte Welt mittlerweile auf USB-C für das Laden umgestiegen ist – man kann einfach ein Kabel verwenden. Dies ist schneller und effizienter als jede Form des kabellosen Ladens.
Es gibt jedoch eine Einschränkung: Viele derjenigen, die angaben, nur kabelgebunden zu laden, berichteten auch, dass sie tagsüber keine Aufladungen benötigen. Heutzutage haben Smartphone-Akkus eine beträchtliche Kapazität, sodass es nicht schwer ist, ein Gerät zu finden, das selbst bei intensiver Nutzung einen ganzen Tag durchhält.
Ein weiterer Punkt ist, dass der universelle Standard für kabelgebundenes Laden (USB-PD) deutlich schneller ist als der universelle Standard für kabelloses Laden (Qi2 erreicht maximal 25W). Diese größeren Akkus benötigen das schnellere Laden. Ja, proprietäre kabellose Ladelösungen können über 25W hinausgehen, aber sie können problematisch sein, wenn man die Marke wechselt.
Etwa ein Drittel der Wähler wünscht sich Magneten, ist jedoch in mehrere Lager gespalten. Zunächst gibt es die Debatte über eingebaute Magneten versus Magneten im Case. Für Nutzer, die ihr Gerät ohne Hülle verwenden möchten, sind eingebaute Magneten ein Muss. Für diejenigen, die ohnehin eine Hülle verwenden wollen, ist dies weniger wichtig. Einige befürchten, dass die Magneten in der Hülle schwächer sind als die Kombination aus Telefon und Hülle.
Die andere Spaltung betrifft die zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten der Magneten über das Laden hinaus. Jeder zehnte Wähler interessiert sich ausschließlich für die Einsatzmöglichkeiten von magnetischen Halterungen und Zubehör. Diese Nutzer ziehen es dennoch vor, mit einem Kabel zu laden.
MagSafe-ähnliche Ladegeräte, Halterungen usw. haben auch in Zukunft ihren Platz, auch wenn sie nicht universell beliebt sind. Allerdings gab es außerhalb von Apple nur sehr wenig Akzeptanz – Google war der erste Hersteller, der auf der Android-Seite mit Pixelsnap voll einstieg. Andere Android-Hersteller sind ziemlich zögerlich, diesem Beispiel zu folgen.
Quelle: GSM Arena
