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Google Pixel 10a: Konkurrenz im Mittelklassemarkt?

Das Google Pixel 10a wurde Anfang dieser Woche angekündigt. Es bleibt abzuwarten, ob es den europäischen Mittelklassemarkt aufmischen kann oder ob es in einen Wettbewerb eintritt, für den es nicht gut gerüstet ist. Eine mögliche Herausforderung könnte die interne Konkurrenz mit dem Pixel 9a sein.

Das Google Pixel 10a ist größtenteils identisch mit dem 9a. Es verwendet dasselbe 6,3-Zoll 1080p+-Display, das nun etwas heller ist und mit Gorilla Glass 7i ausgestattet ist (anstatt GG3). Es läuft auf demselben Tensor G4-Chip und hat die gleiche Kamera mit 48+13 MP. Auch die Akkukapazität bleibt mit 5.100 mAh gleich, jedoch hat Google die Ladegeschwindigkeiten erhöht: von 23 W auf 30 W beim kabelgebundenen Laden und von 7,5 W auf 10 W beim kabellosen Laden.

Ein bedeutendes Upgrade im Vergleich zum 9a ist die Unterstützung für Satellite SOS, die jedoch nur in bestimmten Regionen verfügbar ist. Pixelsnap wird nicht unterstützt.

Das Google Pixel 10a wird in zwei Varianten angeboten: 8/128 GB für 550 Euro und 8/256 GB für 650 Euro bei Amazon DE. Nach dem Kauf des Pixel 10a und dem Versand erhalten Käufer eine E-Mail mit einem Guthaben von 100 Euro, das für den Kauf ausgewählter Artikel verwendet werden kann. Zu den interessanten Angeboten gehört die Möglichkeit, für 30 Euro zusätzlich die Google Pixel Buds 2a zu erwerben, die über aktive Geräuschunterdrückung und räumlichen Klang verfügen. Außerdem gibt es eine offizielle Silikonhülle für das Pixel 10a von Google, die jedoch keine Magnete enthält. Im Lieferumfang der Hülle ist ein leistungsfähiges Google 67W Ladegerät mit zwei USB-C-Anschlüssen enthalten.

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In der letzten Woche kostete das 256-GB-Modell des Pixel 10 800 Euro, jetzt liegt der Preis bei 700 Euro, während die günstigere 128-GB-Variante für 600 Euro erhältlich ist. Das Pixel 10 verfügt über den neueren Tensor G5-Chip (mit 4 GB mehr RAM als das 10a), Satellite SOS und eine dedizierte Telekamera (10,8 MP 5x). Es kostet etwas mehr, insbesondere wenn man das 100 Euro Guthaben für das Pixel 10a berücksichtigt, aber insgesamt ist das Pixel 10 das bessere Telefon.

Das Pixel 9a ist ebenfalls weiterhin erhältlich und kostet nur 370 Euro für das Basismodell mit 128 GB. Selbst wenn man das Guthaben von 100 Euro für Zubehör optimal nutzt, stellt sich die Frage, ob die zusätzlichen 80 Euro für im Wesentlichen dasselbe Telefon gerechtfertigt sind.

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Zusätzlich gibt es das Poco F8 Pro mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher für 500 Euro. Dieses Telefon wird vom Snapdragon 8 Elite angetrieben, dem Flaggschiff-Chipset des letzten Jahres, der deutlich besser als der Tensor G4 ist. Es hat einen größeren 6.210 mAh Akku mit 100 W kabelgebundenem Laden und bietet bessere Kamerahardware als das Pixel 10a.

Das Poco X8 Pro wird bald offiziell vorgestellt, aber das Poco X7 Pro ist derzeit zu einem soliden Preis erhältlich. Es handelt sich um ein Dimensity 8400 Ultra Telefon mit einem 6,67-Zoll-Display und einem 6.000 mAh Akku mit 90 W kabelgebundenem Laden.

Das Motorola Edge 70 ist im Preis um 50 Euro gesunken, liegt jedoch immer noch nicht auf dem niedrigsten Preisniveau, das vor einigen Wochen erreicht wurde. Es könnte eine bessere Wahl als das Pixel 10a sein, wenn man mit der größeren Größe (6,7-Zoll-Display) zurechtkommt. Es wird vom Snapdragon 7 Gen 4 angetrieben und verfügt über drei 50 MP Kameras.

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Die Preise für das Redmi Note 15 Pro und Redmi Note 15 Pro+ sind im Vergleich zu vor zwei Wochen gesunken. Beide Telefone haben ein 6,83-Zoll-Display und die gleichen Kameras. Das Pro-Modell wird vom Dimensity 7400 Ultra angetrieben, während das Pro+ Modell über den Snapdragon 7s Gen 4 verfügt.

Schließlich sind das Motorola Moto G77 und Moto G67 erhältlich, die Anfang dieser Woche vorgestellt wurden. Das G77 hebt sich durch seine 108 MP Kamera hervor, kann jedoch nicht mit den beiden Redmi-Modellen konkurrieren.

Quelle: GSM Arena

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-