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KI-gesteuerter Roboterarm zum Reinigen von Flüssigkeiten entwickelt

Die Integration von künstlicher Intelligenz in den Alltag stellt eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Technologie dar. Zwei Forscher von der UC Berkeley und der ETH Zürich haben sich dieser Frage angenommen und einen innovativen Roboterarm entwickelt, der durch das KI-Sprachmodell GPT-4o von OpenAI gesteuert wird. Dieser Roboterarm hat die Fähigkeit, verschüttete Flüssigkeiten aufzuwischen, und dient als Beispiel dafür, wie KI über rein sprachliche Anwendungen hinaus eingesetzt werden kann.

Innovativer Roboterarm für den Alltag

Die Wissenschaftler haben einen kostengünstigen Roboterarm konstruiert, dessen Herstellungskosten lediglich 250 US-Dollar betragen und der innerhalb von vier Tagen gebaut werden kann. In einem auf X veröffentlichten Video demonstrieren die Forscher die Funktionsweise des Arms. Zu Beginn des Experiments verschütten sie eine Flüssigkeit und positionieren einen Schwamm vor dem Roboterarm. Anschließend wird die KI gefragt, was sie sieht. Die Antwort erfolgt in fehlerfreiem Englisch: Der Roboterarm erkennt sowohl den Schwamm als auch die verschüttete Flüssigkeit.

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Im weiteren Verlauf des Videos wird die KI aufgefordert, ihre Handlungen zu erklären und den Fleck aufzuwischen. Dabei erläutert die KI jeden Schritt der Ausführung, während der Roboterarm seine Aufgabe in Angriff nimmt. Obwohl das Ergebnis nicht perfekt ist, zeigt es dennoch die beeindruckenden Fähigkeiten des Systems. Interessierte können sich das Video ansehen, um einen besseren Eindruck von der Funktionsweise zu erhalten.

Technische Details und Zukunftsperspektiven

Dieses Projekt stellt einen Proof-of-Concept dar, wie Jannik Grothusen, einer der Forscher und Autor des Videos, erläutert. Er gibt an, dass die Bewegungen des Roboterarms durch etwa 100 Demos trainiert wurden. Die Forscher nutzten zudem Open-Source-Technologien, darunter Tools von Hugging Face, einer Plattform für KI-Software.

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Für alle, die an einer eigenen Konstruktion interessiert sind, steht auf YouTube ein Video-Tutorial zur Verfügung, das Schritt für Schritt den Nachbau des Roboterarms erklärt. Dieses Projekt könnte ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von KI-gesteuerten Lösungen für alltägliche Herausforderungen sein und zeigt, wie KI über ihre traditionelle Rolle hinaus in praktischen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Quelle: t3n

Autor

  • Lars Weidmann

    Lars Weidmann ist ein Technik-Enthusiast, der sich für eine Vielzahl von Themen im Bereich Technologie begeistert. Am liebsten schreibt er über die Themen Smartphones und Digitales. Außerdem ist er auch als Redakteur für macazin.de tätig-

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Lars Weidmann

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